Turnverein Miltenberg 1862 e. V.

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Update: Der ganze Aikido Trainingsbetrieb ist bis auf Weiteres ausgesetzt.

feinherben Dank an die Uneinsichtigen und Freiheitshelden der Gesellschaft.....

 

Das Kinder- und Jugendtraining bleibt zunächst bis nach den Herbstferien ausgesetzt.

Das Erwachsenentraining wird zunächst als Stock- und Schwerttraining ohne direkten Kontakt weitergeführt. Wir trainieren weiter auf Matten um auch mit Stock- und Schwert noch rollen zu können. Die maximale Gruppengröße, die miteinander trainiert, lege ich auf 4 fest. Bitte kommt regelmäßig, damit ich planen kann und sich alles einfährt, bitte kommt nicht unregelmäßig! Wer ganz pausieren möchte: das ist OK!

 

Die 7-Tage Inzidenz Fallzahlen von heute sind nun über 100 (steigend..) dunkelrot. Die notwendigen Maßnahmen schon der normalroten Ampel sehen ab 50 eine Beschränkung auf maximal 5 Personen oder zwei Haushalte vor für Kontakte im öffentlichen aber auch im privaten Raum vor, sowie eine Maskenpflicht an stark frequentierten Plätzen und Veranstaltungen, mit dunkelrot sogar am Platz.
Über den Zahlen 5 Personen oder 2 Haushalte sind wir beim zuletzt gewohnten Aikidotraining im Prinzip schon weit darüber. Nominell gelten zwar beide Beschränkungen überaschenderweise nicht für den Vereinssport beim Sport selber, aber es ergibt keinen Sinn, gute Regeln und Maßnahmen zu ignorieren, bloß weil es eine Lücke gibt. Hier müssen und werden wir aus Eigeninteresse verantwortlich handeln.

Ich habe die letzte Woche, wo wir zwischen 50 und 100 waren, noch bei Kindern und Jugendlichen Aikido-Stocktraining mit Abstand vorbereitet, um irgendwie durchzukommen. Auch das macht aber nun keinen Sinn mehr, es wird weiter als 100 steigen. Die Anzahl, Dauer und Intensität unserer Kontakte müssen jetzt zur Bekämpfung der Pandemie für die kommende kalte Zeit gesenkt werden. Wir müssen uns jetzt halbwegs einschränken, um die Weihnachtszeit in irgendeiner netten Form retten zu können, um gesund über den Winter zu kommen und so bald wie möglich uns wieder auf die Matte zu werfen.

Ich muss übrigens auch an meinen Eigenschutz, den der Cotrainer, an meine Familie und an meine Arbeit denken, die alle mir Aikido in dieser ehrenamtlichen Form überhaupt erst ermöglichen. Dank dafür.

Ob nach den Herbstferien bei KIndern und Jugend Aikido Stocktraining in Frage kommt, werden wir sehen. Es hängt von der Situation ab und damit mit dem Verhalten von uns allen in den nächsten zwei Wochen im Landkreis. Ich melde mich dazu rechtzeitig.

Mir blutet das Herz, aus Vernunft Aikido nicht nur einschränken, sondern auch aussetzen zu müssen, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Aber die verantwortbare und eigenbelastbare Grenze ist erreicht, wo wir durch Auswirkungen der fahrlässigen Nachlässigkeit Vieler oder sogar mutwilliger Unverantwortlichkeit Mancher, sogenannter Querdenker, nicht das tun können bzw. sollen, was wir gerne möchten. Nicht die Regeln sind das Problem, sondern Corona und noch mehr die Unvernunft, die wie Corona sich leider noch dazu exponentiell herausgestellt hat.

Bleibt gesund von Kopf bis Fuß, selbstbewusst vorsichtig optimistisch 😊
Tragt alle dazu bei, die schwarze Ampel zu vermeiden

Christian

5. Dan, die höchste Aikido Graduierung über die Region hinaus

Gruppe

Auf dem Winterlehrgang des Aikikai Deutschland wurde am 30.12.19 im Rahmen einer feierlichen japanischen Zeremonie an Christian Wierer der 5. Dan Aikido von Katsuaki Asai 8. Dan Shihan verliehen, dem Bundestrainer des Aikikai Deutschlands.

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Zwei Tage mit Léo Tamaki in Miltenberg

(Fotos Ulrike Schad)

Miltenberg. Zahlreiche Teilnehmer fanden sich am 26. und 27. Oktober in der Mehrzweckhalle Miltenberg ein, um an einem Lehrgang mit Léo Tamaki, einem in Frankreich als Star gefeierten Aikidolehrer teilzunehmen, organisiert vom Aikido des TV 1862 Miltenberg e.V. unter Leitung von Abteilungsleiter Christian Wierer.

Léo Tamaki hat französische und japanische Wurzeln, übt seit Kindesalter Aikido, Karate und Iaido. Er war langjähriger Schüler von Tamura Sensei, der selbst ein Meisterschüler vom Begründer des Aikido, Morihei Ueshiba war. Léo lehrt in seinem Dojo in Paris und gibt Lehrgänge meist in Frankreich, Spanien, aber auch in Japan und Übersee.

Léo fasziniert mit seinen Bewegungen. Scheinbar anstrengungslos, trotzdem präzise und mit einer spürbaren Präsenz seiner Kraft. Er besticht durch seine freundliche Art, nimmt seiner Schüler mit fundierten und durchdachten Interpretationen des traditionellen Aikidos und gleichsam modernen Aspekten diesen Sports mit.

Bunt gemischt waren die Teilnehmer - alle Altersgruppen vertreten von 10 bis 65 Jahren, bundesweit von Miltenberg bis Münster und Freiburg, sogar Teilnehmer aus Barcelona und Litauen waren mit dabei. Interessant dabei, dass sich die Teilnehmer aus verschiedenen Stilrichtungen des Aikido zusammensetzten.

Zunächst mussten sich die Aikidokas einer ausgefeilten Gymnastikvorbereitung stellen. Leo zeigte die Bewegunsgtechnik Ikkyo, ein Schulterhebel oder auch Schulterwurf, den er aus verschiedenen Situationen und Dynamiken demonstrierte. Eindrucksvoll waren auch die Varianten als Schwerttechnik. Weiter ging es mit Armhebel Shiho-Nage und darauf aufbauend verschiedene sogenannte Atemkraftwürfe, wo man mit scheinbaren Kleinigkeiten die Statik und Dynamik eines Angreifers wie ein Kartenhaus zusammen fallen lassen kann. Immer wieder kamen wichtige Nuoncen der Bewegungen des Aikidosports in den Fokus. Didaktisch wurde zunächst sehr langsam, fühlend und präzise, später sehr dynamisch geübt.

Viele kleine Hinweise zum ‚warum‘ und ‚wieso‘, die sonst oft als Frage im Raum bleiben, wurden erläutert. Leo vermittelte mit seiner freundlichen mitdenkenden Art ein Erlebnis einer eines lebendigen und tiefgehenden Aikido- und Kampfkunstquelle bei dem keine Fragen offen blieben. Drei Trainingseinheiten mit je 2,5 Stunden ließen genügend Zeit zum intensiven Üben, Begreifen und Auspowern.

Léo freute sich mit den Teilnehmern über den Ablauf und die Organisation des Lehrganges. Er war äußerst angenehm überrascht vom Rahmen des Lehrgangs, dem hübschen mittelalterlichen Miltenberg am Main, seiner urigen Übernachtung am Schnatterloch und dem gemeinsamen Abendessen im Riesen.

Die Planungen laufen schon, diesen Lehrgang nächstes Jahr weiter fortzuführen.

Jukido Zeltlager 2016

Schon das zweite Mal veranstaltete die Abteilung Judo und Aikido zusammen ein Zeltlager-Wochenende auf dem Vereinseigenen Sportgelände hinter dem Miltenberger Schwimmbad. Wettertechnisch war alles dabei: Strahlender Sonnenschein, Regengüsse und bedeckter Himmel. Der angekündigte Sturm blieb zum Glück aus. Dennoch hatten die Kinder mit den Betreuern riesigen Spaß. Am Freitag wurde das warme Wetter ausgenutzt und die Kinder durften sich im Ölcatchen probieren, zahlreiche weitere Spiele hatten ihren Platz. Sportlich wurde dann am Sonntag für das Sportabzeichen gerannt, geworfen und gesprungen. Eigene Fahnenbanner wurden gemalt und ein "Laser-Labyrinth" durchquert. Um dem Regenwetter am Sonntag zu entgehen, wurde kurzerhand die Badehose eingepackt und im benachbarten Schwimmbad getobt. Ein dicker großer Erdbeerkuchen des Geburtstagskindes Daniel kam allen Hungrigen entgegen und wurde bis auf den letzten Krümel verschlungen. Highlights waren das große offenen Feuer und die Autorenlesung von Heiko Wolz am Freitag. Er erzählte aus seinem Buch: Allein unter Superhelden. Zusammen mit den Kindern wurde eigens noch eine neue Geschichte erfunden. "Im nächsten Jahr werden wir einfach besseres Wetter bestellen", meinte einer der Betreuerinnen. Eine riesige und absolut verlässliche Hilfe waren in diesem Jahr die Jugendlichen Betreuern, "ohne deren Hilfe hätte das Zeltlager in diesem Jahr nicht stattfinden können", so Abteilungsleiterin Helga Ackermann und Christian Wierer.  

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Helga Ackermann

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