Turnverein Miltenberg 1862 e. V.

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Zeit

Art

Ort

Trainer 

Montag 

18:00 bis 19:30 Uhr 

Alle

Parkplatz Schwimmbad, ev. Kirche Miltenberg
oder Parkplatz Schützenhaus 

Elke Clausmeier 

Mittwoch 

09:00 bis 10:00 Uhr

Alle 

Parkplatz Schützenhaus

Christore Fertig

Ansprechpartner Christore Fertig, Elke Clausmeier

 

Nordic - Walking
Bewegung - Naturerlebnis - Landschaft - Ausgleich

Nordic-Walking - eine der jüngsten Abteilungen des TVM - gegründet im Herbst 2004 als die neue Sportart den Untermain erreichte, erfreut sich großer Beliebtheit bei all denjenigen Mitgliedern, die sportliche Betätigung in Verbindung mit Entspannung und Naturerfahrung suchen. Nach den ersten Tests und einem Einführungskurs bei einem Miltenberger Sportgeschäft fanden sich drei Übungsleiterinnen, die die Ausbildung als Nordic-Walking-Trainerinnen im Februar 2005 absolvierten.

Unter Einbeziehung durch die ausgewiesenen, zum Teil neu angelegten und von der Stadt Miltenberg gepflegten Routen mit unterschiedlichen Anforderungen bezüglich Länge und Schwierigkeitsgrad finden die beiden aktiven Trainerinnen, Elke Clausmeier und Christore Fertig, abwechslungsreiche Walking-Strecken für ihre wöchentlichen Übungsstunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich regelmäßig den Herausforderungen des individuell angepassten Trainings, erfreuen sich an der Schönheit der Landschaft und der Natur zu den unterschiedlichen Jahreszeiten, dabei finden sie Entspannung und neue Energie für die Belastungen im Alltag.

Christore Fertig

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Nordic Walking 

Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, bei der Gehen durch den Einsatz von zwei Stöcken im Rhythmus der Schritte unterstützt wird.

Die Anfänge dieses Sports liegen in den 1930er Jahren. Schon damals wurde im deutschsprachigen Raum unter dem Namen Stockgang oder Stocklauf schnelles Gehen von Langläufern im Sommer und Herbst in das Training integriert, um die Kondition zu verbessern und so schon im Winter in höhere Trainingsintensitäten einzusteigen.

Einer der ersten Walking-Stöcke mit Gummipuffern an der Spitze wurde von Tom Rutlin vorgestellt und 1988 in den USA eingeführt. [1]

1992 wurde in der amerikanischen Fachliteratur das Pole Walking (Pole = Skistock) vorgestellt. Darunter verstand man Walking mit modifizierten Skistöcken zur Unterstützung der typischen Langlauf-Armbewegung. In Studien von Stoughton, Larkin und Karavan 1992 und Hendrickson 1993 wurden Ausdauereffekte, Trainingsreize und psychologische Profile von Walking mit Stöcken untersucht. Ein Effekt dieser Studienergebnisse war, dass das Nordic Walking als Ausdauersportart propagiert wurde. Da es keinen typischen Walking-Stock gab und die Technik des Nordic Walking nicht weiter entwickelt wurde, ebbte das Interesse bald ab.

Während einer Messe 1997 wurde dann der Stock vom Erfinder des Nordic-Walkings Marko Kantaneva vorgestellt. Aus seiner Diplomarbeit und der Kooperation mit der Firma Exel wurde dort dem Publikum diese Sportart präsentiert. Man gewann den Messepreis und somit viel Presseaufmerksamkeit, und bereits 1998 stieg der Verkauf der Stöcke rasant an. Zur Verbreitung und Vermarktung der Sportart wurden verschiedene Verbände gegründet.

Technik beim Laufen:

Walking ist eine Sportart mit zyklischem Bewegungsablauf. Der rechte Stock hat immer dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt, der linke Stock, wenn die rechte Ferse aufsetzt. Die Stöcke werden nah am Körper geführt. Der jeweilige Stock wird schräg nach hinten eingesetzt; der Stockeinsatz sollte immer unterhalb des Körperschwerpunktes, also in der Schrittstellung auf der vertikalen Körperachse erfolgen. Es gibt Trainingsarten, bei denen die Hand ständig geöffnet und geschlossen wird.

 

Für wen eignet sich der Sport?

Der Einsatz von Stöcken macht aus Walking ein Training, bei dem zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers beansprucht wird. Nordic-Walking ist für ambitionierte Sportler ebenso geeignet wie für untrainierte Menschen. Die Gelenke werden jedoch, entgegen anders lautenden Behauptungen, mehr belastet als beim normalem Spazieren.[2] Nach einer Studie von Sportmedizinern des Krankenhauses für Sportverletzte in Hellersen ist der Sauerstoffverbrauch (und daraus folgernd die Ausdauerbelastung) beim Nordic Walking mit korrekter Ausführung ca. 5% höher als beim konventionellen Walking, wenn dieses ohne zusätzliche Oberkörperbewegungen durchgeführt wird.[3].

Quelle Wikipedia

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