
Sportwerbetag unter freiem Himmel
21. Juni 2026



Jan Rösel ist 3. Bayerischer Meister
Bad Griesbach hat mich dieses Wochenende an meine Grenzen gebracht. Die Strecke war technisch anspruchsvoll wie kaum eine andere – ein Kurs, der seinesgleichen sucht. Ich hab euch ein paar Bilder mitgebracht, da kommt man sich vor, als würde man durch eine Baustelle mitten im Wald fahren: über Steinfelder, Holzelemente, tiefe Rinnen und Hindernisse, die absolutes Können verlangen. Fehler waren hier keine Option.
Dazu kamen die extrem hohen Temperaturen. Zeit zum Durchschnaufen oder gar gemütlich trinken? Fehlanzeige! In nur einer Stunde habe ich rund zwei Liter Flüssigkeit gebraucht. Zum Glück hatte ich einen starken Support an der Strecke, sonst wäre das Ganze noch deutlich härter geworden.
Sportlich lief es dafür hervorragend. Technisch bin ich einwandfrei durchgekommen, ohne Fehler und ohne Sturz. Gerade deshalb war die Enttäuschung im Ziel zunächst groß. Nach einem Rennen, in dem ich alles umgesetzt hatte, was ich mir vorgenommen hatte, war ich fest davon ausgegangen, den ersten Platz mit nach Hause zu nehmen. Die vierstündige Anfahrt, die Hitze und der enorme Aufwand hatten die Erwartungen zusätzlich angeheizt. Als ich dann nicht ganz oben auf dem Podest stand, musste ich das Ergebnis erst einmal schlucken.
Aber dann kam die Überraschung. Ich hatte das Kleingedruckte nicht gelesen:
Die Masterklassen wurden gemeinsam gewertet. Das bedeutete, dass meine Altersklasse mit deutlich jüngeren Fahrern zusammengelegt wurde. Unter diesem Gesichtspunkt sieht die Sache ganz anders aus – die beiden Fahrer vor mir waren jünger. Am Ende steht für mich die Bronzemedaille bei der Bayerischen Meisterschaft. Darauf kann ich stolz sein.
Unterm Strich: Bronze, starke Leistung, technisch fehlerfrei und gesund im Ziel. Manchmal erzählt die Platzierung eben nicht die ganze Geschichte.
Bad Griesbach hat mich dieses Wochenende an meine Grenzen gebracht. Die Strecke war technisch anspruchsvoll wie kaum eine andere – ein Kurs, der seinesgleichen sucht. Ich hab euch ein paar Bilder mitgebracht, da kommt man sich vor, als würde man durch eine Baustelle mitten im Wald fahren: über Steinfelder, Holzelemente, tiefe Rinnen und Hindernisse, die absolutes Können verlangen. Fehler waren hier keine Option.
Dazu kamen die extrem hohen Temperaturen. Zeit zum Durchschnaufen oder gar gemütlich trinken? Fehlanzeige! In nur einer Stunde habe ich rund zwei Liter Flüssigkeit gebraucht. Zum Glück hatte ich einen starken Support an der Strecke, sonst wäre das Ganze noch deutlich härter geworden.

Sportlich lief es dafür hervorragend. Technisch bin ich einwandfrei durchgekommen, ohne Fehler und ohne Sturz. Gerade deshalb war die Enttäuschung im Ziel zunächst groß. Nach einem Rennen, in dem ich alles umgesetzt hatte, was ich mir vorgenommen hatte, war ich fest davon ausgegangen, den ersten Platz mit nach Hause zu nehmen. Die vierstündige Anfahrt, die Hitze und der enorme Aufwand hatten die Erwartungen zusätzlich angeheizt. Als ich dann nicht ganz oben auf dem Podest stand, musste ich das Ergebnis erst einmal schlucken.
Dann kam die Überraschung. Ich hatte das Kleingedruckte nicht gelesen: Die Masterklassen wurden gemeinsam gewertet. Das bedeutete, dass meine Altersklasse mit deutlich jüngeren Fahrern zusammengelegt wurde. Unter diesem Gesichtspunkt sieht die Sache ganz anders aus – die beiden Fahrer vor mir waren jünger. Am Ende steht für mich die Bronzemedaille bei der Bayerischen Meisterschaft. Darauf kann ich stolz sein.






