
Rimpar steht Kopf – im Rhönrad – wir waren mit dabei
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Knapp am großen Ziel vorbei
19. Oktober 2026
Chris Wonschik vom TV Miltenberg läuft den Berlin Marathon mit.
Wie war dein erster Marathon in Berlin?
Einfach unglaublich! Bei knapp 60.000 Läufern war die Stimmung gigantisch. Teilweise sah man kilometerweit nur Läufer vor und hinter sich.
Wie lief das Rennen für dich?
Die Vorbereitung war wegen einer Erkältung nicht optimal, vor allem die langen Läufe fehlten. Trotzdem lief es lange richtig gut. Ab Kilometer 35 wurde es hart, und bei Kilometer 39 kam dann die berühmte Marathon-Wand. Dank des tollen Publikums habe ich es aber bis ins Ziel geschafft.
Bist du mit deiner Zeit zufrieden?
Mit 3:35:55 Stunden habe ich mein Ziel von 3:30 Stunden knapp verpasst. Für meinen ersten Marathon bin ich aber mehr als zufrieden!
Was bleibt dir besonders in Erinnerung?
Die unglaubliche Atmosphäre und natürlich der Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor – das war ein echtes Highlight!
Wie geht es sportlich weiter?
2027 steht im April der Paris-Marathon an. Im Sommer folgt mit dem IRONMAN Frankfurt meine erste Langdistanz. Und das eine oder andere Radrennen ist sicher auch noch dabei.

Trotz Erkältung und der massien Problem bei Kilometer 39 erfolgreich in Ziel eingelaufen.

Marathon-Wand erklärt
Die sogenannte Marathon-Wand tritt häufig ab Kilometer 30 auf. Die Beine werden schwer, das Tempo fällt und jeder weitere Kilometer wird zur Herausforderung. Ursache sind oft weitgehend geleerte Kohlenhydratspeicher. Der Körper greift dann verstärkt auf Fett als Energiequelle zurück, das bei hoher Belastung jedoch langsamer Energie liefert.





